Das Highlight der Taxiindustrie: Europäische Taximesse am 2. und 3. November 2018 in Köln

Taxihighlight des Jahres 2018 am 2. und 3. November ist die Europäische Taximesse „das Muss“ für Jeden, der mit diesem Gewerbe zu tun hat!

Die Europäische Taximesse wird von der Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein Taxi-Mietwagen e.V. gemeinsam mit dem Deutschen Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP) in der Köln Messe veranstaltet.

Mit dem neuen Messe-Motto "Verlässlich ist modern" nimmt die Veranstaltung erstmals den Claim der vom Deutschen Taxi- und Mietwagenverband initiierten Öffentlichkeitskampagne auf, in der das traditionelle Beförderungsgewerbe seine Stärken auch im Verhältnis zu den "neuen Wettbewerbern" herausstreicht. Auch wenn die Kampagne primär auf die deutsche Öffentlichkeit abzielt, werden sich die vielen ausländischen Besucher und Kollegen mit ähnlichen Herausforderungen sicher auch mit der Kampagne identifizieren können.     

Wir freuen uns bereits heute auf die weltweit führende Fachmesse, die die fast unbegrenzte Vielfalt der Dienstleistungen der Branche und der mit ihr verbundenen Industrie in Deutschland, Europa und Übersee aufzeigt. Köln ist am 2. und 3. November mit der (mittlerweile 14ten!) Europäischen Taximesse wieder der Nabel der Taxiwelt! 

 

Zur Verdeutlichung der Bandbreite der Europäischen Taximesse hier ein Rückblick auf 2016: 

Bereits im Vorfeld konnte die Europäische Taximesse am 4. und 5. November einen Rekord vermelden, erstmals war die Messehalle 4.1 komplett bis auf den letzten Stand ausverkauft. Schon am Freitag war der Besuch sehr gut, am Samstag war dann richtig „Full House“. Insgesamt 14.000 Besucher nahmen die Angebote von 120 Ausstellern aus 19 Nationen persönlich in Augenschein, rund ein Viertel davon kam wieder aus dem Ausland.


Film 1: Impressionen von der Europäischen Taximesse am 4. und 5.11.2016 in Köln

Die angebotene Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen war wieder enorm. Besonderen Zulauf erhielten naturgemäß die Fahrzeughersteller, wo der traditionelle Hauptlieferant Mercedes die neue E-Klasse „Das Taxi“ als Limousine und Kombi zeigte. Bei Volkswagen feierte der Passat GTE als erstes Hybrid-Taxi der Wolfsburger Weltpremiere. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um NOx und drohende Innenstadtfahrverbote für Dieselfahrzeuge waren auch die Alternativen zum Selbstzünder von besonderem Interesse, Nissan präsentierte seine E-Fahrzeuge Leaf und E-NV 200, Toyota seine umfangreiche Hybrid-Palette mit dem Hauptzugpferd Prius. VW Nutzfahrzeuge zeigte den aktualisierten Caddy Maxi als Erdgasfahrzeug; Opel, Citroën, Ford, Seat, Skoda, Fiat und sogar Alfa Romeo fuhren ihre neuesten Modelle im Taxidress auf. Die wieder zahlreich vertretenen behindertengerechten Umbauten diverser Anbieter zeigten deutlich auf, wo die Zukunftsmärkte liegen. Anbieter von Fiskaltaxameter-Systemen und Vermittlungslösungen erfreuten sich in diesem Jahr ganz besonderer Resonanz.


Bei 14.000 Besuchern hieß es auch wieder "Full House" beim BZP-Messestand

Auch der BZP-Stand war wieder ein zentraler Mittelpunkt der Messe. Delegierte, Ausschussmitglieder und das Messe-Team des Bundesverbandes kamen keinen Augenblick zu Ruhe und standen unzähligen Interessenten aus dem In- und Ausland mit Auskunft, Rat und Tat zur Verfügung. Über 2.500 Umhängetaschen mit dem Kampagnenslogan „verlässlich ist modern“ und Infomaterial gingen über die Theken. Die Besucherin mit der vermutlich weitesten Anreise war übrigens aus Kuala Lumpur. Ihr Hauptinteresse galt der Schwarzkonkurrenz, die dem Gewerbe auch in Malaysia mit Gesetzesignoranz sehr ernste Probleme bereitet. Unsere Empfehlung dazu gab es direkt am Stand daneben von der International Road Transport Union (IRU): UpTop, das weltweit mit über 500.000 Autos am schnellsten wachsende, erfolgreiche Netzwerk der legal operierenden Taxi-Industrie.

Bei der Podiumsdiskussion am Messe-Freitag beleuchtete Präsident Müller aktuelle gewerbepolitische Themen. Der internationale Anspruch der ETM wurde auch durch das inzwischen 7. internationale Taxiforum der IRU am Samstagvormittag unterstrichen. Rund 400 Teilnehmer befassten sich mit den Haupttrends für den weltweiten Marktzugang, grünen Taxis und diskutierten auch über die Frage, welche Taxis das Gewerbe sich in den Jahren 2030 und 2050 wünscht.

 


Film 2: 5.000 Teilnehmer auf der BZP-Abschlussveranstaltung am Messe-Samstag


Bei der BZP-Abschlusskundgebung am Samstagnachmittag begrüßte WDR-Moderator Tom Hegemann dann die Bundestagsabgeordneten Michael Donth (CDU), Arno Klare (SPD), Sabine Leidig (Die Linke) und Valerie Wilms (Bündnis 90/Grüne) zu einer Podiumsdiskussion mit Präsident Müller vor gut 5.000 Zuschauern. Die Volksvertreter zeigten gegenüber den mutmaßlichen Verheißungen der Sharing Economy keine Blauäugigkeit. So wurde ins Feld geführt, dass diese auch die Vernichtung gesicherter und qualifizierter Arbeitsplätze im Austausch zu prekärer Beschäftigung bedeuten kann. Gleichwohl sprachen sich die Verkehrspolitiker für eine Reform des PBefG, allerdings mit Augenmaß aus. Die berechtigten Interessen des Taxigewerbes müssten dabei adäquat im Auge behalten werden. BZP-Präsident Müller betonte die jahrzehntelang gewachsene Kompetenz des Gewerbes, über seine Zentralen Verkehre zusammenzuführen. Gerade im ländlichen Bereich organisiere man professionell Sammelverkehre, hier brauche man künftig mehr und nicht weniger Gestaltungsspielraum. Statt über eine noch stärkere Zurückdrängung der Eigenwirtschaftlichkeit zu diskutieren, sollte das Gewerbe bei Ausschreibungen von Verkehrsleistungen der öffentlichen Hand einbezogen werden.

Ach ja, da war ja noch was: der Tombola-Hauptpreis, das von der Daimler AG gestiftete Mercedes E 200 d „Das Taxi“, ging diesmal nach Niedersachsen, der Kollege Gunnar Kallinich aus Auhagen war der Glückliche. So glücklich, dass er gleich spontan 300 Euro für die Taxistiftung Deutschland spendete.

Fotos: BZP


(Letzte Aktualisierung 30.01.2018)