Deutscher Taxi- und Mietwagenverband BZP: Vor dem Diesel-Gipfel - Autoindustrie muss Verantwortung übernehmen

Berlin / Frankfurt - Für die durch die Umrüstung der beanstandeten Dieselfahrzeuge entstehenden Kosten muss die Autoindustrie die Kosten übernehmen, fordert der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband BZP. „Für uns bedeutet die Fahrt in die Werkstatt und das Einspielen der Updates bares Geld. Denn in der Zeit, in der das Taxi in der Werkstatt ist, verdient es kein Geld. Dafür muss die Autoindustrie gerade stehen“, sagte BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz vor dem Dieselgipfel in Berlin. Er fügte hinzu „Normalerweise ist ein Taxi 24 Stunden unterwegs, denn unsere Dienstleistung wird ja an 365 Tagen rund um die Uhr angeboten. Ein Tag Umsatzausfall fällt da schon deutlich ins Gewicht“.

Grätz erneuerte die Forderung nach einem Runden Tisch mit Politikern, Vertretern der Wirtschaft und dem Taxi- und Mietwagengewerbe für mehr Rechtssicherheit. „Das Gewerbe benötigt langfristig verlässliche Rahmenbedingungen. Wir setzen schon lange darauf, sauberere Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, ob beim Einsatz von Erdgas- oder Hybrid-Fahrzeugen. Wir haben moderne Diesel-Fahrzeuge angeschafft und uns auf die Schadstoff-Angaben der Industrie verlassen. Mittelfristig wird die Taxi-Branche elektrisch fahren. Aber für dauerhafte und saubere Mobilität benötigen wir die Unterstützung von Bund, Ländern und Kommunen.“

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:

RA Thomas Grätz,
Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP)

Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP)
Gerbermühlstraße 9
D-60594 Frankfurt am Main

Tel.: 49 (69) 95 96 15-0
Fax: 49 (69) 95 96 15-20
E-Mail: thomas.graetz@bzp.org

Internet: www.bzp.org

(Meldung vom 01.08.2017)