Pressemitteilung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZP: Bundestagsparteien einig über Förderung für E-Taxi

Berlin – Verkehrspolitiker aller im Bundestag vertretenen Fraktionen plädieren einheitlich für die Förderung von Taxis mit Elektroantrieb. „Von selbst wird das nicht kommen, weil es von der Reichweite bis zur Frage der Infrastruktur noch eine Menge zu lösender Themen gibt. Also muss man etwas tun, wenn man diese Fahrzeuge in den Markt kriegen will“, sagte Stephan Kühn (Bündnis 90/Die Grünen) auf einer Podiumsdiskussion des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands BZP in Berlin. Kirsten Lühmann (SPD) brachte eine Förderung nicht nur der Anschaffung, sondern auch des gesamten Betriebs nach dem Vorbild Niedersachsens in Spiel: „Ich persönlich kann mich sehr gut mit dem Lebenszeitmodell anfreunden - 70 Prozent Förderung der Mehrkosten sofort oder 50 Prozent über die gesamte Lebenszeit des Wagens“.

Zustimmung signalisierte auch die Union. „Zugleich muss auch die Steuerfreiheit berücksichtigt werden, die es auch noch gibt. Das ist ebenfalls eine Förderung“, unterstrich Verkehrsexperte Michael Donth (CDU/CSU). Für die Linkspartei machte Sabine Leidig deutlich: „Wir haben von Anfang an gesagt, dass die Förderung der Elektromobilität sich auf den öffentlichen Verkehr konzentrieren muss – und da gehören die Taxis dazu.“ Sie fügte hinzu, bei der Frage der Förderprogramme sei der Rat des Verkehrsgewerbes wichtig: „Aber die Anschaffung der teureren Fahrzeuge und der teureren Betriebskosten soll subventioniert werden!“

Zudem könne die Forschung zur Elektromobilität gefördert werden, ergänzte Grünen-Politiker Kühn: „Wie kann induktives kabelloses Laden an einem Taxistand geschehen? Dies wäre sicher ein lohnendes förderungswürdiges Projekt für die Wissenschaft“.

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Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP)

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(Meldung vom 22.06.2017)