Taxi- und Mietwagenverband BZP zur Beteiligung von Daimler Mobility Services an Blacklane

Frankfurt/M. - Zur Beteiligung von Daimler Mobility Services an Blacklane erklärt der Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands BZP, Michael Müller:

 „Wir sehen die heutige Ankündigung mit Skepsis, da aus Sicht des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands Fragen offen bleiben. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind sehr eng. Im Gegensatz zum Taxibetrieb dürfen Aufträge für Limousinenservices laut Gesetz nur am Betriebssitz des Unternehmens eingehen und müssen dort auch dokumentiert werden. Das Annehmen von Aufträgen für die Limousinen außerhalb ihres Betriebssitzes, beispielsweise direkt an zentralen Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen usw., ist gesetzwidrig. Auch dürfen durch Blacklane vermittelte Aufträge nicht direkt via Apps oder per Anrufweiterschaltung in die Fahrzeuge weitergeleitet werden.

Wir haben erhebliche Zweifel, ob diese Vorgaben eingehalten werden und wollen unsere Bedenken darüber in Kürze im Gespräch mit Daimler Mobility Services vorbringen. Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband ist immer für fairen Wettbewerb eingetreten und wird dies auch weiterhin tun, aber immer auf der Grundlage bestehender Gesetze.“

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:

RA Thomas Grätz, Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e.V. (BZP)
Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP)
Zeißelstraße 11,
D-60318 Frankfurt am Main
Tel.: 49 (69) 95 96 15-0
Fax: 49 (69) 95 96 15-20
E-Mail: thomas.graetz@bzp.org
Internet: www.bzp.org

(Meldung vom 18.12.2013)

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